Kurz gesagt: In und um Frauenfeld stehen drei Themen im Vordergrund: Umgebungsarbeiten in Neubauquartieren, Gärten nahe an Thur und Murg und alte Obstgärten im Hinterthurgau. Baumschutz und Bauregeln klärt die Stadt im Baureglement.
Frauenfeld ist Hauptort des Kantons und wächst an den Rändern. Für Gartenprojekte heisst das: viele junge Quartiere mit frischen Gärten, dazu ältere Lagen mit grossem Baumbestand.
Neubauquartiere: Umgebung fertigstellen
Nach dem Einzug fehlt oft noch der Garten. Rasen, Wege, Sichtschutz und Bepflanzung kommen in Etappen. Wer im Baugesuch einen Umgebungsplan eingereicht hat, sollte ihn dem Betrieb zeigen: Er enthält oft Vorgaben zu Bäumen oder Grünflächen. Ein Vergleich mehrerer Offerten lohnt sich besonders, wenn Aushub und Entsorgung mit drin sind.
Thur und Murg: Gewässer im Quartier
Flüsse und Bäche prägen die Stadt. Wer nahe am Gewässer baut oder Terrain verändert, muss Abstände und mögliche Überflutungsbereiche beachten. Fragen Sie bei der Bauverwaltung nach, bevor Sie Mauern oder Aufschüttungen planen. Beläge, die Wasser versickern lassen, sind in solchen Lagen oft klüger.
Obstgärten und Hecken im Umland
Je weiter man vom Zentrum Richtung Hinterthurgau kommt, desto häufiger stehen Hochstamm-Obstbäume auf Privatgrundstücken. Zum Schnitt: Obstbaumschnitt. Hecken richten sich nach § 5 FlGG: Höhe höchstens das Doppelte des Grenzabstands.
Baureglement der Stadt
Ob einzelne Bäume in Frauenfeld geschützt sind, zeigt der Schutzplan der Stadt. Wir haben ihn nicht Baum für Baum ausgewertet. Rufen Sie vor der Fällung bei der Bauverwaltung an.
Häufige Fragen
Wo erfahre ich, ob mein Baum in Frauenfeld geschützt ist?
Im Schutzplan der Stadt oder im Geoportal ThurGIS. Auskunft gibt die Bauverwaltung.
Was gehört zu Umgebungsarbeiten nach dem Neubau?
Terrain, Humus, Wege, Entwässerung, Rasen und Bepflanzung. Der Umgebungsplan kann Vorgaben enthalten.